Bericht zum 46. Pfingstausflug

Das Weinparadies Saale-Unstrut und Leipzig war das Reiseziel des 46. Pfingstausflugs des TV Ochsenbach unter der Leitung des Ehrenvorsitzenden Horst Becker.

Am ersten Reisetag war die Messe- und Universitätsstadt Leipzig war das Ziel. Bei einer Rundfahrt und anschließenden Rundgang erfuhren die mitgereisten Teilnehmer Interessantes und Wissenswertes über diese vielseitige Stadt. So ist z.B. der Leipziger Hauptbahnhof ein wichtiger  Dreh- und Angelpunkt, dessen Bahnhofsgelände sich auf rund 80.000 Quadratmetern erstreckt und Leipzig den Titel "größter Kopfbahnhof Europas" beschert. Über 140 Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants auf drei Etagen füllen das Innere des Hauptbahnhofes. Zudem war Leipzig Reichsmessestadt mit unbeschränktem Marktrecht und ist somit eine der bedeutenden  wirtschaftlichen Städte Deutschlands. Seit Jahrhunderten gilt Leipzig als Kultur- und Musikstadt. Selbst Bach, Mendelssohn Bartholdy, Schumann und sogar Goethe staunten über diese Stadt. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands präsentiert sich Leipzig als weltoffenes Zentrum von Handel, Kultur und Wissenschaft. Eine Stadt, wo Tradition und Moderne eine faszinierende Einheit bilden.

Am zweiten Reisetag stand eine Rundfahrt durch das Saale-Unstrut-Tal auf dem Programm - eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen malerischen Ecken. Naumburg und Merseburg mit ihren imposanten Bauwerken wurden bereist, bevor es nach Freyburg ging. Dort wurden wir bei einem der erfolgreichsten ostdeutschen Unternehmen zu einer Führung mit anschließender Verkostung erwartet – der Sektkellerei Rotkäppchen. Diese wurde 1856 von zwei Brüdern und einem Freund gegründet. Anfang 2002 wurden die Marken Mumm, Jules Mumm und MM Extra übernommen. Deutschlands größtes Cuvee-Weinfass mit einem Volumen von 120.000 Liter und seinen wertvollen Schnitzereien wurde von uns bestaunt. Auf dem Weg zurück ins Hotel legten wir, wie es die Tradition in jedem Jahr an allen drei Tagen vorsieht, ein Picknick mit selbstgebackenem Kuchen der Mitreisenden und einem herzhaften Vesper ein.

Das Thüringer Wunder im Schaubergwerk der Saalfelder Feengrotte stand am letzten Tag  des Ausfluges auf der Agenda. Der Sage nach soll unweit von Saalfeld eine zauberhafte Fee in einem Berg wohnen. Bergleute begaben sich hier vor vielen Jahren auf die Suche nach Gold, Silber und anderen edlen Metallen. Was sie fanden war schwarzes Schiefergestein. Heute offenbart sich in den Tiefen des Berges eine zauberhafte Welt mit faszinierenden Tropfsteinen und schillernden Grottenseen – unbeschreiblich und farbenprächtig.

Drei erlebnisreiche, interessante, humorvolle und vor allem kameradschaftliche Tage gingen wie im Fluge vorbei. Ein herzliches Dankeschön geht an Horst Becker, der diesen Ausflug organisiert und durchgeführt hat sowie an die Firma Spillmann, die uns seit 46 Jahren sicher und zuverlässig durch viele tolle Regionen im In- und Ausland fährt und führt.

Susanne  Collmer